Die Synästhesie definiert sich insbesondere durch „die Kopplung zweier oder mehrerer physisch getrennter Bereiche der Wahrnehmung. Darunter fallen Farbe und Temperatur […], Ton, Musik und Räumlichkeit, im engeren Sinne die Wahrnehmung von Sinnesreizen durch Miterregung der Verarbeitungszentren im Gehirn eines Sinnesorgans, wenn ein anderes gereizt wird“. (Quelle: Wikipedia)
Weitere sachliche wie auch individuelle Erklärungen finden sich u.a. auf folgenden Websites:
www.eliane-reichardt.de
www.synaesthesie.org

Interview mit Dr. Markus Zedler: Was ist Synästhesie? 

Es wird davon ausgegangen, dass diese besondere Art der Wahrnehmung bei meisten Synästheten angeboren ist, so auch bei mir. Ich habe eine Graphem-Farb-Synästhesie, eine Sequenz-Raum-Synästhesie und eine Berührungs-Emotions-Synästhesie.

Eine wie ich finde sehr interessante grafische Darstellung zeigt den Unterschied zwischen den Gehirnen von Synästheten und Nicht-Synästheten:

Das Gehirn von Synästheten (links) ist insgesamt komplexer verdrahtet als das von Nicht-Synästheten. (Bild: PD)
Bei uns ist also immer etwas los im Dachgeschoss. 😀
Lesen Sie mehr zum Thema sowie zu meiner Synästhesie auf den Seiten Über mich und Bunte Worte!

Eng verknüpft ist meine Synästhesie mit meiner Hochsensibilität. Laut Eliane Reichardt ist diese Verknüpfung gar nicht so selten.
Bestimmte Wahrnehmungen und Empfindungen lassen sich sowohl dem einen als auch dem anderen Bereich zuordnen.